Lichtplanung im neuen Heim

Wer sich zu einem smarten Haus entscheidet, steht irgendwann vor der Qual der Wahl die Beleuchtung zu wählen. Led oder herkömmliche E27-Lampen, Retrofit, Stripes, Halogen, Einbaustrahler etc. Der Markt bietet unendlich viele Leuchten, Lampen und Lichtsysteme an. 

Ich gebe euch einen kleinen Tipp wie ihr die Stimmung im Haus perfekt vorbereitet und die Kosten dabei im Rahmen lasst. 

Wir fangen mal im Wohnzimmer an. Hier soll man sich wohlfühlen. Zentraler Punkt im Haus wo abends in jedem Fall immer irgendein Licht brennt. Stromfresser wie Halogenstrahler sollten hier als Hauptbeleuchtung vermieden werden. Wer Einbaustrahler mag, kann diese qualitativ hochwertigen Voltus LED Spots warmweiss verwenden. Zusammen mit einem  in der Verteilung hängendem Netzteil Meanwell HLG Netzteil (Leitungslänge max. 20 m) und dem entsprechenden Dali-Dimmer beispielsweise ein Eldo-LED Lin720 d3 4×6 Ampere kann man schon ein paar Leuchtgruppen schalten.

Die Meanwell HLG Serie eignet sich hervorragend für LED Anwendungen im Innen und Aussenbereich

 

Die Qualität und das Dimmverhalten der Eldo-Led Treiber ist die Referenz in diesem Bereich. Dali-Led-Treiber aus Fernost kommen nicht mal in die Nähe dieser Treiber und werden von mir nicht annähernd empfohlen. Auch LED-Streifen lassen sich mit dieser Konstellation super-smooth dimmen. 

Bei Led-Strips sollte natürlich auf die 24 Volt Variante zurückgegriffen werden, da Leitungsverluste sich in Grenzen halten und die Spannungsversorgung mit einem zentralen 24 Volt Netzteil günstiger ist. Ich halte es bei mir so, dass ich die Strips in der Regel auf einem Aluprofil verbaue, denn auf Holz ist mir bereits mal ein teurer 24 Volt Strip abgeraucht. Kühlung muss also sein. 

Kommen wir zu anderen Strips. Ich habe von Yeelight ein paar direkte WLAN Strips am Laufen, sowie diverse Sachen von Philips Hue. Diese lassen sich alle per Logikbaustein in meinem Edomi-System steuern, und sind somit recht preisgünstig angebunden an mein Smart-Home. Die Yeelight-Strips stehen denen von Philips in Sachen Verarbeitung nicht nach. Nur eine Steckdose wird benötigt und fertig. Keine Bridge, kein Gefummel, Fertig. 

Lässt sich natürlich auch per App am Handy steuern. Diese ist allerdings noch nicht komplett übersetzt ins Englische. Von Deutsch wollen wir hier mal nicht reden. 

Yeelight LED Strip bei Gearbest

Was macht sich noch schön im Neubau? 

Natürlich. LED-Vouten hinter Trockenbauprofilen für indirekte Beleuchtung erzeugen ein schönes Ambiente und lassen die Decken höher wirken. Ein großzügiges Raumgefühl und mit Einsatz von RGB-WW Strips sogar eine Szenenbeleuchtung ist hier möglich. 

Eine ebenfalls preisgünstige Lösung, um direkt mittels KNX-Bus LED-Stripes und Spots auf 12- oder 24-Volt Basis zu befeuern, stellt der Enertex LED Dimmsequenzer dar. Besonderheit des Dimmers ist sein eingebautes Relais, mit dem es die Möglichkeit gibt das LED-Netzteil ein- bzw. auszuschalten und so Standby-Kosten zu eliminieren. Eine maximale Ausgangsleistung von 480 Watt sprechen eine deutliche Sprache was das Gerätchen kann. Auch eine etwas teurere Variante für den Möbeleinbau ist von Enertex zu haben. 

enertex_dimmsequenzer
Enertex KNX 4Kanal LED Dimmsequenzer 5A REG
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Nico Schymanski

technikinteressierter Blogger der seine Smart-Home Erfahrungen gerne teilt

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